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USA: DEG bestätigt Hunderttausende verkaufte Ultra HD-Blu-ray Player und Millionen UHD-Blu-rays

Die DEG (Digital Entertainment Group) hat neue Zahlen für die USA bekanntgegeben. Einige Zahlen, darunter auch Nennenswerte aus Deutschland, konnten wir Ihnen in einer unserer letzten News bereits nennen. Beim Anblick der Zahlen wird eines sofort klar: Die Amerikaner setzen immer mehr auf digitale Produkte. Aber auch 4k-Fernseher und das noch relativ junge Medium “Ultra HD Blu-ray Disc” sind sehr gefragt.

DEG: US-Amerikaner setzen 18 Milliarden um

Laut der DEG wurden im letzten Jahr 18 Milliarden US-Dollar mit Home Entertainment Produkten umgesetzt. Das macht ein Plus von 2% gegenüber 2015. Darüber hinaus gibt es eine hohe Nachfrage nach digitalen Produkten und On-Demand-Inhalten. Nachfolgend finden Sie die Zahlen und Fakten aus dem aktuellen Report der DEG.


Verkaufszahlen 4k Ultra HD Blu-ray Disc

Neben generellen Zahlen hat die DEG auch Verkaufszahlen des neuen 4k Ultra HD-Mediums “Ultra HD Blu-ray Disc” preisgegeben. Die Zahlen sind zwar noch nicht final, allerdings vermitteln sie schon jetzt einen Eindruck über die Nachfrage nach ultrahochauflösenden Inhalten.

Demnach wurden im letzten Jahr bereits 10 Millionen Filme, Dokumentationen und Special Interest Titel auf Ultra HD Blu-ray verkauft. Zum Vergleich: In Deutschland waren es 120.000 Titel. Da die GfK von 100 Titeln ausgeht, sind das durchschnittlich 1.200 verkaufte Ultra HD Blu-rays pro Titel.

Verkaufszahlen Ultra HD-Blu-ray Disc Player

Nicht weniger beeindruckend sind die Zahlen der verkauften Ultra HD-Blu-ray Player. Laut der DEG wurden 2016 über 300.000 Player verkauft, die mit den neuen Ultra HD-Blu-ray-Medien umgehen können. Darüber hinaus handelt es sich bei diesen Playern um multifunktionale Geräte. Sie können nicht nur HDR-Inhalte wiedergeben, sondern auch ultrahochauflösende Inhalte von Netflix und Amazon Video streamen. Sie erfüllen demnach nicht nur eine Aufgabe.

Video-on-Demand und EST

Darüber hinaus rückt die DEG auch Zahlen zum digitalen Konsum heraus. Im Jahr 2016 stieg der Video-on-Demand-Umsatz um 6% auf 2,1 Milliarden Dollar. Ähnlich wie in Deutschland ist das SVoD-Modell, wie es unter anderem auch Amazon betreibt, beliebter als EST (Electronic-Sell-Through). Mit dem SVoD-Abo-Modell erwirbt man kein zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht. Stattdessen erhält man Zugriff auf eine große Datenbank und zahlt einen monatlichen Beitrag für die innerhalb dieses Abos zur Verfügung gestellten Titel.

Zahlen und Fakten in der Übersicht

  • US-Amerikaner geben 2016 über 18 Milliarden US-Dollar für Home Entertainment Produkte aus (+ 2%)
  • 10 Milliarden US-Dollar wurden mit Ultra HD-Fernsehern umgesetzt – bis Ende 2017 werden 30 Millionen verkaufte Exemplare prognostiziert
  • Es gibt insgesamt 88 Mio. US-Haushälte mit mindestens einem Blu-ray Player (inkl. Spielekonsolen)
  • 112 Mio. Haushalte haben einen hochauflösenden Fernseher – 16 Mio. davon haben einen 4k Ultra HD-Fernseher
  • 10 Millionen Ultra HD-Blu-rays wurden 2016 verkauft
  • Im Laufe des Jahres sollen 250 Ultra HD-Blu-ray-Titel erhältlich sein
  • 300.000 Ultra HD-Blu-ray-Player haben 2016 den Weg in die US-amerikanischen Wohnzimmer gefunden (Umsatz: 66 Mio. US-Dollar)
  • Das Ultra HD-Medium entwickelt sich schneller als damals die Blu-ray Disc
  • Umsatz mit Video-on-Demand (VoD) stieg um 6% auf 2,1 Mrd. US-Dollar (nach einem Absturz von 3% im Jahr 2015)
  • SVoD – das Abomodell unter den VoD-Modellen – stieg um 26% im letzten Quartal 2016 (im Vergleich zu 2015). Das ist ein 22-prozentiger Anstieg über das gesamte Jahr betrachtet
  • Die Ausgaben für EST (Electronic-Sell-Through) stiegen um 5%. Kino-Inhalte waren besonders beliebt (Plus 17%)
  • Bestseller 2016 waren (alle Medien): “Star Wars – Das Erwachen der Macht”, “Deadpool”, “Zoomania”, “Batman v Superman”, “Findet Dorie”, “Der Marsianer”, “Captain America: Civil War”


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